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Bike-Fitting – Der sichere Weg zum optimalen Bike-Erlebnis

Von 19. April 2021Juni 1st, 2021Ratgeber

Eine unterschätzte Facette

Kaum eine Facette des Radfahrens wird derart unterschätzt wie die richtige Sitzposition. Doch wie genau funktioniert das Bikefitting überhaupt und warum ist es derart essenziell für deine Performance? Im folgenden Beitrag erfährst du alle spannenden Details.

Der passionierte Fahrradfahrer kennt die Situation: Man liebäugelt mit einem neuen Zweirad, vergleicht Schaltungen, Federgabeln und Bremsen, zerbricht sich den Kopf über passende Rahmen- und Laufradgrößen, sowie eine ansprechende Optik. Doch was bringt das schönste Fahrrad mit den besten Komponenten, wenn es am Ende nicht hundertprozentig zum Fahrer passt? Wäre es nicht mehr als wünschenswert, wenn es ein Verfahren gäbe, um das Fahrrad schon vor dem Kauf perfekt auf den zukünftigen Besitzer abzustimmen? Glücklicherweise gibt es das schon. Es nennt sich Bikefitting und bringt eine ganze Fülle reizvoller Vorteile mit sich.

Warum ist Bikefitting so wichtig?

Eine signifikante Rolle für die spätere Perfomance und Zufriedenheit mit dem Sportgerät spielt eine gezielte Passformorientierung. Denn nur eine perfekte Sitzposition garantiert eine saubere Kraftentfaltung des Fahrers und damit die maximale Effizienz. Beim Bikefitting lassen sich alle Kontaktpunkte des Fahrers mit seinem Gefährt beliebig variieren, bis die optimale Sitzposition gefunden ist. So lassen sich beispielsweise verschiedene Kurbellängen simulieren, die Geometrie verändern oder Vorbau und Lenkerbreite anpassen, bis die bestmögliche Kombination aller Parts gefunden ist. Durch dieses Verfahren erhöhen sich nicht nur die spätere Effizienz und der Fahrspaß, gleichzeitig wird die Gefahr eines Fehlkaufs gebannt und nachträgliche Optimierungskäufe werden hinfällig.

Für wen ist ein Bikefitting gedacht?

Während Bikefitting im professionellen Radsport schon lange eine signifikante Rolle spielt, wird das essenzielle Vermessungsverfahren von herkömmlichen Händlern weitgehend ignoriert. Dabei ist Bikefitting nicht nur für den kompetitiven Wettkampf wichtig, sondern letzten Endes für alle Sportler:innen, die ihr Augenmerk auf Performance und Effizienz legen, Probleme mit standardisierten Passformen haben oder endlich schmerzfrei radeln wollen und richtigen Fahrspaß erleben wollen. Studien belegen, dass bis zu 90 Prozent der Radfahrer:innen schon einmal mit Schmerzen beim Biken konfrontiert wurden, weshalb der letzte Punkt besonders relevant sein dürfte. Denn durch die gezielte Vermessung und Anpassung des Sportgeräts auf die individuellen Bedürfnisse, können Problemstellen und Druckpunkte berücksichtigt, sowie eine optimale Konfiguration des Rads garantiert werden.

Weshalb ein Bikefitting bei Ridelust?

Der Fitting-Prozess ist bei Ridelust Chefsache, für welchen sich Firmengründer Fynn Ettenhuber besonders viel Zeit nimmt. Über etliche Jahre sammelte Fynn nicht nur abertausende Bike-Kilometer, sondern wertvolle Erfahrungen im professionellen Radrennsport. Seit 2015 führt er fachmännische Bikefittings durch und bringt folglich reichhaltige Expertise mit sich. Dabei spezialisierte sich Fynn zudem auf Tritttechnik-Analysen, welche zusätzliche Auskünfte über die Effizienz des Tritts und mögliche Knierotationen geben. Via Lasertechnik analysiert er deine Körperachsen und wie sich diese während unterschiedlichsten Belastungen verhalten. Durch den ergänzenden Einsatz einer Satteldruck-Messfolie können Druckpunkte präzise lokalisiert und die Sitzposition optimal angepasst werden. Selbst Bergfahrten kann Fynn mit seiner Technik simulieren und dich in allen Bereichen des Radsports effizienter, schmerzfrei und schneller machen.

Ridelust etabliert sich damit zu einem verlässlichen Partner, der seine jahrelange Erfahrung in Kombination mit neuster Technik vereint, um seinen Kunden die bestmögliche Beratung und in deren Konsequenz das optimal passende Sportgerät bieten zu können.

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